Bernd Schwegmann GmbH & Co. KG
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KORRODUR

Korrosionsschutzadditiv für lösemittelhaltige Beschichtungssysteme

 

Chemische Basis:   Organisch/anorganisch modifiziertes Tanninderivat im Lösemittelgemisch.
     
Eigenschaften:   KORRODUR wird z. B. in Korrosionsschutzsystemen eingesetzt, um eine unzureichende Untergrundvorbereitung und ungünstige Anstrichvoraussetzungen auszugleichen, wie:
  • Handentrostung (Restrost)
  • ungünge Wstiitterungsverhältnisse, z. B. feuchte Oberflächen
  • unzureichende Untergrundvorbereitung, z. B. Fettspuren
  • konstruktions- /ortsbedingte Schwierigkeiten, z. B. Restrost an unzugänglichen Stellen
     
Wirkungsweise:   KORRODUR wandelt Restrost in korrosionsneutrales Eisentannat um und gewährleistet so einen dauerhaften Korrosionsschutz. Vorhandene Feuchtigkeit (Taufeuchte) wird während des Anstrichs in den Film einemulgiert und während der Trocknung abgegeben. Das in KORRODUR enthaltene Netzmittel sorgt für eine gute Durchdringung der Restrostpartikel und eventuell vorhandenem Schmutz sowie eine Benetzung schlecht entfetteter Untergründe, dadurch wird die Haftung verbessert.
     
Einsatzgebiete:   KORRODUR ist als Rostschutzhilfsmittel primär für konventionelle Alkydharzlacke geeignet. In lösemittelhaltigen Lacken auf Basis von Epoxid-, Chlorkautschuk- oder Acrylat-Bindemitteln zeigt KORRODUR ebenfalls eine gute Wirkung. Typische Einsatz-bereiche dieser Anstrichstoffe sind:
  • Rostschutzgrundierungen
  • Einschicht-Rostschutzsysteme
  • Reparaturlacke
     
Technische Daten:(Richtwerte)   Aussehen                                  : hellbraune, transparent-trübe Flüssigkeit
Dichte       (ISO 2811-1)              : 0,91 g/cm³
Flammpunkt (ISO 1523)              : 24 °C
Nichtflüchtige Anteile (ISO 3251)  : 22 %
     
Verarbeitung:   Die Zugabemenge von KORRODUR beträgt 3,0 – 5,0 %, bezogen auf das Gesamtsystem und sollte in Laborversuchen festgelegt werden. In unpigmentierten Systemen sollten 7,0 – 8,0 % eingesetzt werden. Die Zugabe erfolgt am besten vor der Dispergierung der Pigmente. KOORODUR kann jedoch auch nachträglich zugesetzt werden, wenn für eine homogene Verteilung im System gesorgt wird.

Wird KORRODUR auf seine Wirkung hin überprüft, ist es unbedingt erforderlich, angerostete Testbleche zu verwenden und Schnellbewitterungstests auszuführen. Es sollte auf den Salzsprühtest verzichtet werden, da die Freibewitterungsergebnisse in keiner Weise korrelieren.

KORRODUR hat keinen Einfluss auf Vergilbung oder Trocknung. Bei Überdosierung können Trocknungsverzögerungen auftreten. Ein Einsatz beon KORRODUR in Lacken mit Pastellfarbtönen sollte überprüft werden.

Lacke, die KORRODUR sowie Aluminium-Pigmente enthalten, können zu Gasung führen. Eine dahingehende Testung wird ausdrücklich empfohlen oder der Einsatz von KORRODUR AL2 sollte erwogen werden.

Mit KORRODUR hergestellte Lacke sollten in adäquaten Weißblechdosen bzw. in anders innenbeschichteten Dosen abgefüllt werden, um Rosten zu verhindern. KORRODUR enthält aus produktionstechnischen Gründen einen kleinen Prozentsatz an Wasser.
     
Lagerung:   KORRODUR nicht unter 0 °C lagern. Behälter an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Gelegentlich kann es zu einer leichten Bodensatzbildung kommen. Die Produktqualität von KORRODUR wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Der Bodensatz braucht nicht aufgerührt zu werden.

Um die Produktqualität zu erhalten, sollte das Originalgebinde nach jeder Entnahme sofort wieder verschlossen werden. Die beschriebenen Eigenschaften von KORRODUR bleiben bei sachgemäßer Lagerung mindestens 12 Monate erhalten.
     
Verpackung:   50/175 kg Fass  ·  800 kg Container
     
     
    Die vorstehenden Angaben basieren auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen. Eine verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für bestimmte Einsatzzwecke ist in unseren Informationen nicht zu sehen. Schutzrechte sind gegebenenfalls zu beachten. Sicherheitsinformationen entnehmen Sie bitte unserem Sicherheitsdatenblatt.
     
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